Veränderungen

Wie ihr ganz genau sehen könnt, habe ich gerade Urlaub. Es ist schön wieder etwas Zeit zu haben für die Dinge, die einem Spaß machen. Heute habe ich mich ganze drei Stunden vor den Laptop gesetzt um dieses neue Layout zu zaubern. Dieses mal hat es sogar wirklich Spaß gemacht und ich war so inspiriert, dass ich schon das nächste fertiggestellt habe. Ich bin damit eigentlich recht zufrieden, meiner Mitbewohnerin gefällts bisher auch. Was sagt ihr?

Aber das Layout ist natürlich nicht das einzige, das sich verändert hat. Ich selbst bin gerade in einem Prozess, der mich nahezu überwältigt. Diesen Blog habe ich ja ursprünglich gestartet, um mich zu dem Thema Skin-Picking zu äußern. Nach einer relativ kurzen Weile stellte ich fest, dass mir das rein gar nichts brachte. War irgendwie nicht das richtige, mich mit einem Tick zu definieren und mich da via Schreiben auch noch unnötig hineinzusteigern. Das mag für andere vielleicht hilfreich sein, das stelle ich gar nicht in Frage, für mich war es das aber definitiv nicht. Anschließend wollte ich über das schreiben, was mich wirklich bewegt. Spiritualität, sich selbst besser kennenlernen, Selbstliebe, aber auch Aspekte wie die Umwelt und Bewusstsein kamen hinzu. Hier auf meinem Blog habe ich die Themen bisher immer nur kurz angekratzt, doch in meinem privaten Leben hat sich wirklich einiges verändert.

Leidenschaft

Aus gegebenem Anlass mal etwas zu meinem Lieblingsthema: Musik.

Meine Berufsschule besteht aus 5 Gebäuden, in welchen jeweils ein Ausbildungsberuf unterrichtet wird. Neben dem Einzelhandelshaus, in dem ich gerade sitze, gibt es noch, unter anderem, die Schule für Mediengestaltung. Unser Lehrer ist momentan etwas erledigen, während wir hier alle am Fenster sitzen und uns das Schauspiel ansehen, bzw. anhören, das sich da gerade draußen abspielt.

Und zwar stehen da ein paar Schüler unter dem Dach mit einem Schlagzeug, zwei Gitarren und einer wahnsinnig talentierten Sängerin. Seit 10 Minuten sitzen wir da und lauschen, fühlen und sind alle irgendwie ziemlich entspannt und ruhig. Als ich die Stimme dieses Mädchens das erste mal vorhin hörte, bekam ich eine Gänsehaut. Ich konnte nicht anders als meinen Blick auf sie zu richten und zuzusehen, mit welcher Leidenschaft und mit welchem Gefühl sie ihre Töne untermauerte.

Nach einem Waldspaziergang

Ja, ich lebe noch. Und ja, ich bleibe bei diesem Blog. Allerdings hatte ich in letzter Zeit einfach nicht die Lust, bzw. die Inspiration, etwas zu posten. Habe die letzten Wochen eigentlich nur so vor mich hingelebt, war für einen Tagesausflug in Nürnberg, war ein paar Mal bei diesem wundervollen Wetter mit meinem Freund spazieren und war ansonsten auch recht viel draußen.

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich das früher schon einmal erwähnt hatte, aber da ich ja mitten in München aufgewachsen bin und meine Eltern nicht wirklich gern viel Zeit draußen verbracht haben, war ich selbst als Kind so gut wie gar nicht in der Natur. Gut, auf dem Spielplatz oder auf der großen Spielwiese oder mal am See waren wir schon, aber immer umrandet von Straßen, Autos und unendlich vielen anderen Menschen. An diesen Orten war nichts mehr natürliches dran, alles war "gemacht". Bis ich meinen Freund vor 2,5 Jahren kennenlernte, hatte ich auch nie wirklich eine Verbindung zur Natur, bzw. zum "Draußen". Als ich jedoch begann, die Ruhe bei ihm in der Ortschaft zu schätzen, und spürte, wie ich mich nach einem Tag im Wald fühlte wie nach drei Wochen Urlaub, änderte sich das.